Der Eigentümer vom chinesischen TikTok (also außerhalb der USA) ByteDance hat mit Seedance 2.0 ein KI-Modell vorgestellt, das komplexe Handlungsstränge, Szenenwechsel und realistische Charaktere direkt aus Textvorgaben generiert. Nach Amazon versucht nun auch Bytedance die Machtverhältnisse in der Unterhaltungsindustrie von der Westküste der USA in Richtung Cloud-Rechenzentren zu verschieben. Die KI soll nun auch das Storyboard beherrschen – ein Bereich, der bisher in der Filmbranche als letzte Bastion menschlicher Kreativität galt.
Warum ist das wichtig?
Massive Skalierung: ByteDance nutzt seine Erfahrung mit dem CapCut-Ökosystem (über 640 Millionen Nutzer), um KI-Filmtools weltweit zu demokratisieren.
Infrastruktur: Während ByteDance mit Seedance angreift, rüsten andere Tech-Giganten die Studios von innen heraus um. Amazon/MGM testet aktuell intensiv KI-Tools zur Unterstützung von Produktionen (wir sprachen im Podcast #156 dazu). Das stärkt zwar die Cloud-Sparte AWS, führt aber zu einer ähnlichen Abhängigkeit der Kreativen von der Tech-Infrastruktur.










