Amazon plant laut Berichten den Launch eines Marktplatzes, auf dem Medienhäuser ihre Inhalte direkt an KI-Unternehmen für das Training von Modellen lizenzieren können. Nachdem die Branche bereits seit Monaten (wenn nicht Jahren) über Urheberrechtsverletzungen und „Datenraub“ streitet, tritt nun der Endgegner der Plattformökonomie auf den Plan. Jeff Bezos' Erben haben in internen Slides bereits skizziert, wie sie die rechtliche graue Zone der KI-Trainingsdaten in einen sauberen, skalierbaren Handel verwandeln wollen. Sie wären nicht die ersten mit derartigen Ambitionen.
Warum ist das wichtig?
Die bisherigen individuellen Deals (wie zwischen OpenAI und der AP oder News Corp) sind mühsame Handarbeit. Ein Marktplatz standardisiert den Zugang zu Premium-Content. Während Cloudflare oder z.B. auch Microsoft mit seinem "Publisher Content Marketplace" (PCM) bereits vorgelegt haben, besitzt Amazon die Infrastruktur-DNA, um daraus den globalen Standard zu machen. Für Publisher ist es die Hoffnung auf ein "sustainable business", während KI-Labs endlich die rechtssichere "Fast Lane" für ihre Daten-Feeds bekommen.










