Hollywood 2.0: Software-Schmieden statt Filmstudios?

Unser Podcast mit Sven Kramer & Sebastian Karger

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Collage verschiedener KI-generierter Filmszenen: Ein Pianist, ein Wolf im Wald, ein Mann in New York und eine Actionszene. Headline: Creativity Unleashed.

Bytedance

Der Eigentümer vom chinesischen TikTok (also außerhalb der USA) ByteDance hat mit Seedance 2.0 ein KI-Modell vorgestellt, das komplexe Handlungsstränge, Szenenwechsel und realistische Charaktere direkt aus Textvorgaben generiert. Nach Amazon versucht nun auch Bytedance die Machtverhältnisse in der Unterhaltungsindustrie von der Westküste der USA in Richtung Cloud-Rechenzentren zu verschieben. Die KI soll nun auch das Storyboard beherrschen – ein Bereich, der bisher in der Filmbranche als letzte Bastion menschlicher Kreativität galt.

Warum ist das wichtig?

Massive Skalierung: ByteDance nutzt seine Erfahrung mit dem CapCut-Ökosystem (über 640 Millionen Nutzer), um KI-Filmtools weltweit zu demokratisieren.

Infrastruktur: Während ByteDance mit Seedance angreift, rüsten andere Tech-Giganten die Studios von innen heraus um. Amazon/MGM testet aktuell intensiv KI-Tools zur Unterstützung von Produktionen (wir sprachen im Podcast #156 dazu). Das stärkt zwar die Cloud-Sparte AWS, führt aber zu einer ähnlichen Abhängigkeit der Kreativen von der Tech-Infrastruktur.

Unsere EInordnung

Die Branche steht vor einem Dilemma zwischen Effizienz und Identität. Disney etwa zeigt die Zerrissenheit: Einerseits investiert man Milliarden in OpenAI, andererseits verschickt man Unterlassungserklärungen an ByteDance, weil deren KI "unautorisiert und in massivem Umfang" urheberrechtlich geschützte Figuren wie die Avengers oder Star-Wars-Helden für Trainingszwecke zweckentfremdet.

Unser Take: Wenn Filme per Knopfdruck entstehen, droht eine Schwemme an austauschbarem "Fast-Content". Wir haben dieses Thema – die Gefahr der Beliebigkeit durch KI-Tools wie bei Amazon/MGM – erst letzte Woche ausführlich in unserem Podcast besprochen. Am Ende wird nicht derjenige gewinnen, der die effizienteste KI hat, sondern wer die emotionale Bindung zum Publikum behält.

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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