OpenAI's GPT galt lange als das unantastbare "Tempo" unter den Sprachmodellen. Doch während ChatGPT die Schlagzeilen der Boulevardpresse dominiert, hat sich Anthropic mit seinem Modell Claude zum neuen Goldstandard für professionelle Anwender hochgearbeitet.
Der aktuelle "Ritterschlag": Das Pentagon setzte Claude (via Palantir) bei der militärischen Operation zur Ergreifung des venezolanischen Ex-Präsidenten Nicolás Maduro ein. Parallel dazu untermauert eine neue Finanzierungsrunde über 30 Mrd. Dollar bei einer Bewertung von 380 Mrd. Dollar den Anspruch auf die Thronfolge im KI-Sektor.
Warum ist das wichtig?
Anthropic setzt OpenAI bei der Akzeptanz im Enterprise-Sektor massiv unter Druck. Claude liefert Ergebnisse, die oft präziser und "vernünftiger" sind als die der Konkurrenz, was zu einem massiven Umsatzsprung auf zuletzt 14 Mrd. Dollar führte. Die Tatsache, dass das Pentagon Claude für hochsensible Missionen wie die Festnahme Maduros einsetzte, unterstreicht die technologische Reife und Verlässlichkeit unter Extrembedingungen. Doch der Erfolg hat Risse: Der Abgang des Sicherheitschefs Mrinank Sharma, der die "Welt in Gefahr" sieht und sich nun lieber der Poesie widmet, wirft Fragen über den internen Druck und das Tempo der Entwicklung auf.










