Wird's ein Pin? Wird's ein Stift? Oder doch nur der gute alte Knopf im Ohr? Der Markt für KI-Hardware füllt sich – oder zumindest die Gerüchteküche. Apple plant laut Medienberichten, Siri mithilfe von Googles Gemini-Modellen ab Februar endlich in einen brauchbaren Chatbot zu verwandeln und tüftelt parallel an einem KI-Wearable, das verdächtig nach einem etwas dicken AirTag aussieht. Amazon kauft sich derweil mit „Bee“ ein Wearable ein, das als „Ambient AI“ den Alltag mitschneidet und Alexa+ schlauer machen soll. Und OpenAI? Die wollen mit Star-Designer Jony Ive bis 2026 eigene Hardware, vielleicht Earbuds, auf den Markt bringen.
Warum ist das wichtig?
ChatGPT hat fast eine Milliarde wöchentliche Nutzer, ist aber auf fremde Hardware angewiesen. OpenAI will die Kontrolle über die Distribution. Und nun sehen wir hier den schon fast verzweifelten Versuch, die KI aus dem Chat-Fenster in die physische Realität zu holen. Es geht um „Ambient Computing“ – die KI soll nicht mehr aufgerufen werden, sie soll einfach da sein. Der Ansatz von u.a. Amazon mit Bee zeigte einen Versuch echte Produktivitäts-Hardware (Meeting-Notes, Kalender-Management) zu etablieren, während Apples Vorstoß zeigt, dass die großen Plattformen ihre Vormachtstellung gegen reine KI-Player verteidigen wollen.










