Hardware-Neid & Ökosystem-Mauern: Der verzweifelte Kampf um KI-Wearables

Unser Podcast mit Sven Kramer & Sebastian Karger

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Gemini

Wird's ein Pin? Wird's ein Stift? Oder doch nur der gute alte Knopf im Ohr? Der Markt für KI-Hardware füllt sich – oder zumindest die Gerüchteküche. Apple plant laut Medienberichten, Siri mithilfe von Googles Gemini-Modellen ab Februar endlich in einen brauchbaren Chatbot zu verwandeln und tüftelt parallel an einem KI-Wearable, das verdächtig nach einem etwas dicken AirTag aussieht. Amazon kauft sich derweil mit „Bee“ ein Wearable ein, das als „Ambient AI“ den Alltag mitschneidet und Alexa+ schlauer machen soll. Und OpenAI? Die wollen mit Star-Designer Jony Ive bis 2026 eigene Hardware, vielleicht Earbuds, auf den Markt bringen.

Warum ist das wichtig?

ChatGPT hat fast eine Milliarde wöchentliche Nutzer, ist aber auf fremde Hardware angewiesen. OpenAI will die Kontrolle über die Distribution. Und nun sehen wir hier den schon fast verzweifelten Versuch, die KI aus dem Chat-Fenster in die physische Realität zu holen. Es geht um „Ambient Computing“ – die KI soll nicht mehr aufgerufen werden, sie soll einfach da sein. Der Ansatz von u.a. Amazon mit Bee zeigte einen Versuch echte Produktivitäts-Hardware (Meeting-Notes, Kalender-Management) zu etablieren, während Apples Vorstoß zeigt, dass die großen Plattformen ihre Vormachtstellung gegen reine KI-Player verteidigen wollen.

Unsere Einordnung

Wir werden das Gefühl nicht los, dass hier versucht wird, Erfolg mit der Brechstange zu erzwingen. OpenAI und Co. haben das „Gehirn“, aber ihnen fehlen der Körper und das Nervensystem – sprich: das Betriebssystem und die Hardware-Basis. Apple und Google sitzen am längeren Hebel, weil sie bereits in der Hosentasche der Nutzer sind. Einen Hardware-Hit zu landen, ist wie ein virales Social Network zu gründen: Es braucht Momentum, Glück und perfektes Timing – Dinge, die man nicht programmieren kann. Provozieren funktioniert im Hardware-Game selten (fragen Sie mal Rabbit oder Humane). Während OpenAI also mühsam versucht, 40 Millionen Earbuds zu verkaufen , könnte Apple einfach ein Software-Update fahren und hätte über Nacht Milliarden Nutzer. Der Kampf ist eröffnet, aber die Startvoraussetzungen sind alles andere als fair.

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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