Uber: Vom Plattform-Prinzen zum Blech-Besitzer

Unser Podcast mit Sven Kramer & Sebastian Karger

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Ein selbstfahrendes Uber-Testfahrzeug mit Dachsensorik fährt auf einer belebten Stadtstraße in San Francisco an einem Linienbus vorbei.

KI

Jahrelang predigte Uber das Evangelium des „Asset-Light“-Modells: Keine eigenen Autos, keine Mechaniker, nur smarter Code und eine Heerschar von Selbstständigen. Doch jetzt die 10-Milliarden-Dollar-Kehrtwende. Uber kauft sich massiv bei Rivian, Lucid und Baidu ein und mutiert zum klassischen Flottenbetreiber. Das Ziel: Bis 2028 sollen in 28 Städten fahrerlose Taxis über die App rollen.

Warum ist das wichtig?

Der Marktplatz-Gedanke stößt an seine Grenzen. Uber hat begriffen, dass sie in einer autonomen Welt ohne eigene Hardware schlichtweg erpressbar sind. Wenn Waymo oder Tesla die Flotten kontrollieren, brauchen sie Uber nicht als gierigen Zwischenhändler. Wer die Hardware besitzt, schreibt die Regeln.

Unsere Einordnung

Man könnte fast meinen, Uber hätte plötzlich das Rad neu erfunden. Uber hat schon immer auf selbstfahrende Autos gewettet. Was hat man denn gedacht, woher diese Autos kommen? Irgendeiner muss diese Autos kaufen und die bisherigen "Selbstständigen" werden das bestimmt nicht machen
Außerdem: Die Wahrscheinlichkeit, dass Robotaxi-Pioniere wie Waymo ihre mühsam entwickelten Flotten einfach so bei Uber in einem relevanten Umfang „einlisten“, nur damit Uber 25% Provision kassiert, ist relativ gering. Schließlich konkurriert man um den gleichen Endkunden (Fahrgast).

One more: Strategische Sackgasse?

Wenn Tech-Giganten wie Waymo oder Tesla ihre Fahrzeuge am Ende gar nicht mehr auf fremden Plattformen listen, sondern ihre eigenen Ökosysteme schließen, bleibt Uber auf einer leeren App sitzen. Der massive Zukauf von Fahrzeugen ist ein Versuch, die Kontrolle über das Inventar zurückzugewinnen. Nur selbst wenn sie das Inventar haben, bleiben Fragen: Wer schafft es den Kundenzugang zu halten? Welche Rolle spielt die eigene Hardware? Wer verdient womit das meiste Geld?

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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