Letztes Jahr hat Nvidia-Chef Jensen Huang die Quanten-Branche mit einem Halbsatz quasi in den Winterschlaf geschickt: „Nützliche Quantencomputer? In 20 bis 30 Jahren vielleicht.“ Die Aktienkurse von Rigetti, IonQ und Co. gingen baden.
Letzte Woche dann die 180-Grad-Wende: Nvidia öffnet seine „KI-Werkzeugkiste“ (Open-Source-Modelle) speziell für das Quantencomputing. Plötzlich ist KI der entscheidende Beschleuniger, um Quantenprozessoren überhaupt nützlich zu machen. Die Kurse schossen zweistellig nach oben.
Warum ist das wichtig?
... oder warum der Sinneswandel? Durch Nvidias Vorstoß wird klar: Man möchte nicht länger warten, sondern heute schon KI nutzen, um die Fehleranfälligkeit aktueller Quanten-Chips in den Griff zu bekommen. Wenn der Schaufelrad-Verkäufer Nr. 1 (Nvidia) plötzlich kostenlos Werkzeuge für eine neue Mine verteilt, ist Gold im Boden – und zwar schneller, als viele Skeptiker dachten.










