Jahrelang predigte Uber das Evangelium des „Asset-Light“-Modells: Keine eigenen Autos, keine Mechaniker, nur smarter Code und eine Heerschar von Selbstständigen. Doch jetzt die 10-Milliarden-Dollar-Kehrtwende. Uber kauft sich massiv bei Rivian, Lucid und Baidu ein und mutiert zum klassischen Flottenbetreiber. Das Ziel: Bis 2028 sollen in 28 Städten fahrerlose Taxis über die App rollen.
Warum ist das wichtig?
Der Marktplatz-Gedanke stößt an seine Grenzen. Uber hat begriffen, dass sie in einer autonomen Welt ohne eigene Hardware schlichtweg erpressbar sind. Wenn Waymo oder Tesla die Flotten kontrollieren, brauchen sie Uber nicht als gierigen Zwischenhändler. Wer die Hardware besitzt, schreibt die Regeln.










