First of all... Manchmal fragen wir uns, welchen Ursprung gewisse Zahlen haben.
36 % der Konsumenten haben angeblich in den letzten sechs Monaten KI-Tools oder LLMs genutzt, um Lebensmittel einzukaufen. Zwei Drittel davon zum Preisvergleich, 47 % für Produktrecherche, 28 % haben den Kauf bereits direkt über ein KI-Tool abgeschlossen.
Leider liegen wenig Information darüber vor, wie die Zahlen entstanden sind (Wocheneinkauf vs. Spezialitäteneinkauf, Zielgruppe, Land etc.), aber Grund genug für uns, sich das genauer anzuschauen.
Warum ist das wichtig?
Auch wenn die Deutung der Zahlen Fragen offen lässt, hätten selbst die Hälfte der Nutzer Potenzial für Verwerfungen.
Ein typischer Wocheneinkauf besteht aus 30 bis 50 Artikeln, von denen vielleicht 5 eine echte Entscheidung sind. Der Rest ist Autopilot: Milch, Butter, Toilettenpapier, Nudeln, Müsli, Spülmittel. Produkte, bei denen niemand morgens vor dem Regal steht und über Markenidentität nachdenkt. Genau diese Kategorie nennt der Handel "Low Involvement" – und genau hier funktioniert die KI nicht als Helfer, sondern als Vollersatz.










