Wie viele Mitarbeiter verwenden gerade ChatGPT, Claude oder Gemini obwohl sie eigentlich nicht sollen? Die Realität sieht laut einem aktuellen Report recht düster aus: "Shadow AI" ist längst kein Nischenphänomen mehr, sondern gelebter Büroalltag. Rund 50 % der Führungskräfte im Bereich Data gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte ihrer Belegschaft GenAI-Tools ohne offizielle Freigabe nutzt. Das Szenario, vor dem IT-Security-Chefs nachts wachliegen, ist dabei banal wie gefährlich: Sensible Firmendaten werden via Copy & Paste in öffentliche KI-Modelle gekippt, nur damit die E-Mail etwas schneller geschrieben ist. Das Ergebnis: Unternehmen verzweifeln, weil sie zwar das Risiko sehen, aber machtlos wirken. Das führt mittlerweile zu mehr als 200 Gen-AI Datenverstößen pro Monat und Unternehmen.
Warum ist das wichtig?
Es geht hier nicht nur um den klassischen Compliance-Verstoß. Das eigentliche Problem liegt tiefer: Es ist ein Tech-Vakuum. Mitarbeiter suchen händeringend nach Produktivitätstools und spielen dabei augenscheinlich die "Gesetzlosen". Dabei wollen sie nur effizienter werden, aber bekommen nicht die richtigen Werkzeuge an die Hand. 78 % der Führungskräfte haben keine realistische Vorstellung davon, was es braucht, um KI sicher in Produktion zu bringen. Die Konsequenz: Statt solider Fundamente gibt es hastige "Pflaster-Lösungen", improvisierte Architekturen und das Prinzip Hoffnung.










