Accenture trennt sich von rund 11.000 Mitarbeitern. Der Grund: Das Management traut diesen Angestellten nicht zu, die notwendigen Skills für die KI-Ära zu erlernen. CEO Julie Sweet spricht dabei nicht von klassischem Stellenabbau, sondern von einer „schnellen Talentrotation“ (okay, den hatten wir nicht auf der Bingo-Karte). Während also 11.000 Köpfe gehen müssen, wurde die KI-Mannschaft gleichzeitig auf 77.000 Spezialisten fast verdoppelt.
Warum ist das wichtig?
Hier deklariert ein Unternehmen mit knapp 780.000 Mitarbeitenden, einer der größten Arbeitgeber der Branche, öffentlich, dass ein Teil der Belegschaft „nicht umschulbar“ ist. Die Tatsache, dass die Schonfrist bei der Nutzung von KI abgelaufen ist, könnte auf andere Unternehmen abfärben. KI ist kein optionales Tool , sondern das neue Betriebssystem. Wer die Sprache nicht spricht, wird zum Risikofaktor für das Geschäft. Passend dazu kündigte OpenAI eine Intensivierung der Partnerschaft mit BCG, McKinsey, Accenture & Capgemini an (Tech Crunch). Was im Wesentlichen nach einer reinen Vertriebspartnerschaft klingt, wird von OpenAI strategisch begründet: "Berater seien der richtige Weg, um Unternehmen‚ an Bord zu holen".










