Kaum eine Schlagzeile sorgt gerade für mehr Verunsicherung als die nächste Meldung über AI-bedingte Stellenstreichungen. Allein bis Mai 2026 wurden in den USA fast 90.000 Jobverluste auf AI zurückgeführt und manche Prognosen sprechen von bis zu 15 Prozent aller US-Jobs in den nächsten fünf Jahren. Eine neue Studie zeichnet jetzt ein deutlich komplexeres Bild.
Warum ist das wichtig?
Die Studie wertet AI-Ausgaben und Personaldaten von rund 22.000 Unternehmen aus und kommt zu einem überraschenden Ergebnis. Unternehmen die ihre Mitarbeiter mit AI ausstatten und dafür im Schnitt 30 Dollar pro Mitarbeiter und Monat ausgeben bauen ihre Belegschaft eher auf statt sie abzubauen. Der Personalzuwachs zieht sich dabei durch fast alle Funktionen, von Engineering über Sales bis Finance, und selbst bei Einstiegspositionen liegt das Wachstum bei 12 Prozent. Parallel zeigt eine Goldman-Sachs-Auswertung, dass AI im Schnitt 16.000 Nettojobs pro Monat kostet, vor allem bei Berufseinsteigern. Beide Studien haben recht, nur eben für unterschiedliche Unternehmen.








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