Meta hat am 8. September Muse gestartet, einen persönlichen KI-Agenten für alle. Er schreibt Mails, bucht Reisen, verhandelt Preise und kauft ein. Nach zwei Wochen: 2,5 Millionen Downloads, Platz 1 im US App Store vor ChatGPT und über 11 Prozent Kursplus an einem Tag. Der Haken: Im Praxistest scheiterte Muse an einer Pizza-Bestellung und bei Tischreservierungen. Amazon hat Muse inzwischen komplett ausgesperrt.
Warum ist das wichtig?
Technisch ist Muse kein Durchbruch. OpenClaw konnte das schon vorher, allerdings nur für Leute mit Terminal-Affinität. Meta hat die Hürden abgebaut: kein Setup, keine Modellwahl, WhatsApp und Instagram sind schon verbunden. Dazu kostenlos bis zu 100 Millionen Tokens pro Woche. Wer mehr will, bucht Meta One Core für 7,99 Dollar. Wie viel mehr KI man dafür bekommt, verrät Meta nicht. Immerhin kann man mit Meta One auch Super-Herzen bei Instagram verteilen.
Ob "Agentic" AI damit massentauglich wird, bleibt abzuwarten. Bereits bei Meta AI in WhatsApp lag die Vermutung nahe, dass es die Adoption steigert. Diese Entwicklung bliebt aber aus.










