Statt das Blutbild zum Hausarzt zu senden, landet dieses für ein Drittel der US-Erwachsenen direkt im Prompt-Feld von Claude oder Perplexity. Die großen Player – von OpenAI bis Microsoft – rollen gerade massiv Funktionen aus, die Wearables und digitale Patientenaktien direkt mit den Chatbots verknüpfen. Also weg vom "Symptom-Googeln" und hin zu KI-Modellen, die in Millisekunden nach Mustern in z.B. Lipid-Profilen oder Herzfrequenzdaten suchen.
Warum ist das wichtig?
Während Ärzte oft erst bei pathologischen Befunden reagieren, füllt die KI die Lücke für alle, die ihre Daten proaktiv verstehen wollen. Aber: Der Preis für die medizinische Klarheit ist die Preisgabe der privatesten Daten, die wir besitzen. Und: Ein Bot ist kein Arzt – in Stresssituationen wirkt er vielleicht beruhigend (Stichwort: Sycophancy), wo eigentlich die Notaufnahme lebensrettend wäre.










