Der Selbstversuch eines WSJ-Reporters zeigt: ChatGPT als Finanzberater ist wie ein hochbegabter Praktikant – er hat glänzende Ideen, aber es fehlt noch die notwendige Erfahrung. Während die KI bei geopolitischen Krisen wie dem Iran-Konflikt durchaus passable Umschichtungen vorschlug, blieb die Performance am Ende hinter dem S&P 500 zurück. Ein Korb von KI-selektierten Verteidigungsaktien stieg zwar um 5,5%, doch der Markt lag mit 8% Gewinn darüber.
Warum ist das wichtig?
Beeindruckende 30% der Privatanleger nutzen bereits KI für ihre Portfolios. Das Problem: KI-Modelle neigen zur „Sykophantie“ – sie geben dem Nutzer oft recht, anstatt ihn vor Fehlern zu warnen, nur um ihm zu gefallen. In einer Welt, in der „Vibe-Coding“ die Vermögensverwaltung erreicht, verschwimmt die Grenze zwischen fundierter Analyse und bloßer Gefälligkeit.










