Manche Unternehmen warten geduldig, bis sich ihre KI-Investitionen auszahlen. Emeria ist da schneller. Der französische Immobiliendienstleister (früher Foncia) hat in seinen jüngsten Zahlen 20 Millionen Euro zusätzliches EBITDA ausgewiesen. Die Quelle dieses Geldsegens: Einsparungen durch die neue KI-Strategie. Kleines Detail am Rande: Diese Einsparungen gibt es noch gar nicht. Sie werden erst für die kommenden Jahre erwartet. Das Agentic-AI-Programm selbst wurde im August angekündigt. Wenige Wochen später steht der Erfolg schon in der Bilanz. Effizienter geht es wirklich nicht.
Warum ist das wichtig?
KI ist das perfekte Versprechen. Niemand kann heute seriös sagen, was sie in zwei Jahren einspart. Genau deshalb lässt sich mit ihr so schön rechnen. Bei Emeria kommt dazu, dass das Unternehmen unter hohen Schulden leidet und der Mehrheitseigner Partners Group zuletzt über eine Kapitalspritze von 200 Millionen Euro nachdenken musste. Wer unter Druck steht, entdeckt offenbar besonders gern die Zukunft. Bloomberg beschreibt das als neuesten Trick im Werkzeugkasten des "EBITDA-Tunings". Am Kreditmarkt fand man das eher weniger lustig.










