Vom GAFA-Clan zum MAMA-Monopol: Die neue Schwerindustrie

Unser Podcast mit Sven Kramer & Sebastian Karger

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Das Wort „MAMA“ aus den Logos von Microsoft, Amazon, Meta und Alphabet (Google) vor dunklem Hintergrund zur Darstellung von Big Tech Marktmacht.

OpenAI

Vergessen ist "GAFA" (Google, Apple, Facebook, Amazon). Das war die Ära des Kundenzugangs. Heute entsteht ein neues Konstrukt: Das MAMA-Monopol (Microsoft, Amazon, Meta, Alphabet). Die gleichen vier Giganten definieren sich nun aber nicht mehr über den Kundenzugang, sondern über schiere physische Gewalt. Doch diese Macht hat ihren Preis: Der kombinierte freie Cashflow des Quartetts könnte im dritten Quartal auf gerade einmal 4 Mrd. USD zusammensacken – ein Rückgang im Vergleich zum Sechs-Jahres-Schnitt von 45 Mrd. USD pro Quartal.

Warum ist das wichtig?

Laut FT erleben wir gerade den größten Investitions-Zyklus der Wirtschaftsgeschichte. 805 Mrd. USD sollen allein dieses Jahr in KI-Infrastruktur fließen. Amazon wird voraussichtlich mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen. Meta macht Schulden, Alphabet gibt Milliarden-Anleihen aus. Das jahrzehntelang im Silicon Valley gefeierte ‚Asset Light‘-Modell transformiert sich in ein Geschäftsmodell, das eher an die Old Economy erinnert: Schwere Bilanzen, massive Abschreibungen und die Hoffnung, dass die Wette am Ende aufgeht.

Unsere Einordnung

Die einstigen Wunderkinder verwandeln sich in klassische Infrastruktur-Riesen. Nach 805 Mrd. USD in diesem Jahr gehen die Prognosen für das nächste Jahr nochmal deutlich nach oben, auf 1,1 Bio. USD. Die Abhängigkeit von diesen Anbietern wird durch diese Summen zementiert, da kaum ein anderes Unternehmen diese Eintrittskosten stemmen kann. Und dennoch können diese Inventionen das letzte Fenster für bezahlbare Skalierung für Unternehmen sein. Wer soll sonst Computing in diesem Umfang liefern und es damit erschwinglich machen?

One More: Ist der Cash-Burn alternativlos?

Die Tech-Konzerne wetten gerade ihr Tafelsilber. Dennoch scheint der All-In-Move aus heutiger Sicht alternativlos zu sein: Wir spüren an allen Ecken und Enden, dass es massiv an Computing-Power fehlt. Die Nachfrage nach Rechenleistung übersteigt das Angebot drastisch. Teils versuchen Nutzer KI-Modellen beizubringen, wie Höhlenmenschen zu sprechen, nur um Rechenkapazität zu sparen. Wann ruft die Bundesregierung eigentlich zum offiziellen „Token-Sparen“ auf?

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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