Amazon öffnet die Schleusen: Logistik für alle

Unser Podcast mit Sven Kramer & Sebastian Karger

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Infografik zu Amazon Supply Chain Services: Übersicht der Logistikkette von Freight (80.000+ Trailer) über Distribution bis zum Parcel Shipping für Unternehmen.

Amazon

Amazon öffnet sein komplettes Logistik-Netzwerk unter dem Namen „Amazon Supply Chain Services“ (ASCS) für Unternehmen aller Art. Ob Rohstoffe oder Fertigprodukte, ob Amazon-Seller oder nicht – jeder kann jetzt die Infrastruktur nutzen, die bisher dem Tech-Giganten vorbehalten war. Mit einer Flotte von über 100 Flugzeugen und 80.000 Trailern positioniert sich Amazon direkt gegen die Platzhirsche UPS und FedEx. Die Börse reagierte prompt: Amazon blieb stabil, die Aktien von UPS und FedEx rutschten am Montag ab.

Warum ist das wichtig?

Amazon tritt nicht einfach als neuer Dienstleister auf, sie definieren das Spielfeld neu. Prominente Early Adopter wie Procter & Gamble und 3M nutzen den Dienst bereits, um ihre globalen Warenströme abzuwickeln. Für Unternehmen bedeutet das den Zugriff auf eine Effizienz und Liefergeschwindigkeit, die bisher kaum erreichbar war.

Unsere Einordnung

Unsere Einordnung

Wir sagen es ungern (okay, eigentlich sagen wir es gerne): Dass es dazu kommen wird, haben wir euch gesagt. Das Problem ist die krasse Diversifikation. Amazon kann Verluste in der Logistik durch Cloud-Gewinne (AWS) oder Werbeeinnahmen querfinanzieren und muss mit dem Transport einer Palette nicht zwingend Geld verdienen.
Während UPS und FedEx auf Margen in ihrem Kerngeschäft angewiesen sind, reicht Amazon die reine Auslastung zu Selbstkosten. Warum? Weil das „Flywheel“ an anderer Stelle dreht. Wenn eine höhere Auslastung des Netzwerks die Kosten für das eigene Paket zum Endkunden senkt, ist die Mission erfüllt.

One more: Margen-Checkmate

Auch wenn die Möglichkeit der Querfinanzierung besteht, Geld verdienen ist dennoch nett und das Potenzial enorm.
Amazon zielt auf Hochmargen-Sektoren wie Healthcare und Automotive. Wenn hocheffiziente Prozesse und der beste Kundenservice auf Produkte mit hohen Margen treffen, wird es für die etablierten Player ungemütlich. Amazon erhöht den Druck, ohne selbst auf die Marge schielen zu müssen – ein strategischer Albtraum für jeden, der nur „Logistik“ verkauft.

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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