Opus 4.8 bei Anthropic und Gemini 3.5 bei Google, aber OpenAI hat mal ein echtes Problem gelöst...
Ein Modell aus dem Hause OpenAI hat das sogenannte Erdős Unit-Distance-Problem gelöst – eines der berühmtesten offenen Probleme der Mathematik.
Das Problem mal schnell für 10-jährige erklärt:
Stell dir vor, du malst n Punkte auf ein Blatt Papier – ganz egal wie. Jetzt nimmst du einen Zirkel und schaust, wie viele Punktepaare genau gleich weit voneinander entfernt sind.
Erdős fragte sich: Wie viele solcher "Zwillingspaare" kannst du maximal erreichen, egal wie clever du die Punkte platzierst? Er hatte eine Vermutung, was die Obergrenze ist – aber niemand konnte es beweisen. Bis eine KI kam und sagte: "Deine Vermutung stimmt gar nicht, ich hab eine bessere Anordnung gefunden."
Warum ist das wichtig?
Die Problemlösungskompetenz, egal ob Mathematik oder nicht, ist beeindruckend.
Der Lösungsweg: Die KI zog Verbindungen zwischen algebraischer Zahlentheorie und diskreter Geometrie – zwei Feldern, die für Menschen so viel gemeinsam haben wie Marathon und Stabhochsprung. Und sie widerlegte dabei eine Vermutung, die fast alle für wahr gehalten hatten.
In diesem Fall kam die Lösung, weil die KI anders denkt: Sie spezialisiert sich nicht, sie synthetisiert. Sie gibt nicht auf, wenn ein Ansatz nach drei Wochen nicht funktioniert.
Und: Sie schläft nicht, isst nicht, und spielt keine Spiele auf LinkedIn. 😬










