MIIA: Make IT Independent Again

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Der internationale Strafgerichtshof (IStGH)

ICC

Der internationale Strafgerichtshof (IStGH) nutzt jetzt „OpenDesk“. Klingt romantisch, oder? Jahrelang war „Digitale Souveränität“ dieses nette Nischenthema für Sonntagsreden in der öffentlichen Verwaltung. Doch jetzt, wo in Den Haag der IStGH in einer Hauruck-Aktion Microsoft vor die Tür gesetzt hat, um nicht politisch „abgeschaltet“ zu werden, dämmert es auch der freien Wirtschaft: Die IT-Strategie wird zum geopolitischen Risiko.

Zum Beispiel der belgische Baustoffriese Etex hat zähneknirschend den Microsoft-Vertrag um fünf Jahre verlängert. Warum? Weil eine globale Infrastruktur ohne die Hyperscaler aus den USA aktuell kaum abbildbar ist – fehlender Feature-Reichtum lässt grüßen.

Warum ist das wichtig?

Es geht nicht mehr nur um Datenschutz-Folklore. Es geht um Risikomanagement und den sogenannten „Killswitch“ – die Angst, dass Systeme aus der Ferne deaktiviert werden könnten.

  • Der Kostenfaktor: Wer keine Alternative hat, schluckt jede Preiserhöhung. Die Monopolstellung der US-Anbieter (70 % Marktanteil in Europa) treibt die Preise.
  • Der Innovationsstau: Ohne Big Tech ist die Modernisierung durch KI und Cloud schwierig, aber mit Big Tech begibt man sich in eine Abhängigkeit, was nicht neu ist.

Unsere Einordnung

Der IStGH beweist, dass ein „Exit“ technisch möglich ist. Nur wie gut ist „Plan B“? Relevanter Wettbewerb aus Europa existiert kaum.

Die mittlerweile sehr heiß gekochte Debatte um „Digitale Souveränität“ ist Wasser auf die Mühlen von Unternehmen wie IONOS oder STACKIT und wird in 2026er Sales Pitches wohl noch inflationärer gespielt. Nur: Digitale Souveränität bedeutet nicht Autarkie, sondern Wahlfreiheit. Das Ziel ist die Fähigkeit zum Wechsel, nicht zwingend der Wechsel selbst. Wer demonstrieren kann, dass er auch „ohne“ könnte, verhandelt in Redmond und Mountain View plötzlich auf Augenhöhe. Dafür benötigt es jedoch relevanten Wettbewerb und nicht um Längen schlechtere Lösung, die die international Wettbewerbsfähigkeit noch weiter schwächt.

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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