Microsoft, Amazon und Google haben eine Wette auf den Wüstensand abgeschlossen: Hunderte Milliarden Dollar flossen bereits in Rechenzentren am Golf und viele weitere werden folgen. Doch die Geopolitik hat die Cloud-Träume eingeholt. Anfang März zeigten Drohnenangriffe auf AWS-Anlagen in den VAE und Bahrain, dass die Achillesferse der KI-Ära ausgerechnet ihre physische Infrastruktur ist. Wer die Kühlung trifft, legt die Intelligenz lahm. Die vermeintlichen Vorteile dieser Regionen könnten zum Nachteil werden und hohe Kosten für den Schutz der Anlagen nach sich ziehen.
Warum ist das wichtig?
KI-Infrastruktur wird immer stärker zur kritischsten Ressource und sie ist erschreckend leicht zu identifizieren und schwer zu verteidigen. Dass Hyperscaler ihren Kunden raten, Workloads „in andere Regionen zu verschieben“ zeigt, dass die Branche noch keine Verteidigungspläne hat. War bisher ja auch nicht erforderlich.
Der militärische Schutz von Produktionsanlagen, wie die von Intel in Israel, könnten zum neuen Standard werden. Gerüchten zur Folge gehört das auch bei Stargate-Projekten bereits zum Standard.










