Tech-News #81: Das „Subscription Business Model“

Our Podcast with Sven Kramer & Sebastian Karger

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Update

Die Nachricht der Woche: Meta zieht nach. Nach Elon Musks Vorstoß mit Twitter Blue startet nun auch der Facebook-Mutterkonzern mit Meta Verified. Der blaue Haken wird zum Abo-Produkt.

Aber schauen wir uns den Markt genauer an. Es sind längst nicht mehr nur die Tech-Riesen aus dem Silicon Valley, die auf wiederkehrende Zahlungen setzen. Von Porsche bis HelloFresh, von Apple bis GLOSSYBOX – das Subscription Business Model ist allgegenwärtig.

Warum setzen gerade jetzt alle auf dieses Pferd? Und ist das Modell wirklich krisensicher? Eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Lage.

Der Reiz des Wiederkehrenden: Warum Unternehmen das Abo lieben

Das Geschäftsmodell ist im Grunde simpel: Statt eines Einmalkaufs zahlt der Kunde regelmäßig, um Zugriff auf ein Produkt oder eine Dienstleistung zu haben. Neu ist das nicht, aber in der Digitalbranche gilt es nach wie vor als der „Heilige Gral“.

Wir erinnern uns alle an den Paukenschlag, als der „Dollar Shave Club“ für 1 Milliarde US-Dollar in bar an Unilever verkauft wurde. Das hat vielen die Augen geöffnet. Die Vorteile, die wir auch heute bei Giganten wie Salesforce (B2B) oder Spotify (B2C) sehen, liegen auf der Hand:

  1. Planbarkeit: In unsicheren Zeiten wie diesen ist ein vorhersehbarer Cashflow Gold wert.
  2. Kundenbindung: Durch den direkten Draht zum Kunden (Direct-to-Consumer) bauen die Marken eine Beziehung auf, die über den reinen Verkauf hinausgeht.

Die Realität: Zwischen Hype und Herausforderung

Doch während Netflix und Co. lange Zeit ungestört wachsen konnten, spüren wir aktuell, dass der Wind sich dreht. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, und das Geld sitzt bei den Konsumenten nicht mehr so locker wie noch vor zwei Jahren.

Das Abo-Modell steht aktuell vor drei großen Hürden:

  • Der Konkurrenzdruck ist massiv: Es buhlen schlicht zu viele Anbieter um unser monatliches Budget. Wer braucht Netflix, Disney+, Spotify, ein Porsche-Abo und noch eine Kochbox? Die Auswahl ist riesig, und die „Subscription Fatigue“ (Abo-Müdigkeit) ist real.
  • Kundenbindung ist kein Selbstläufer: Es reicht nicht mehr, Kunden einmal zu gewinnen. Sie müssen jeden Monat neu überzeugt werden, das Abo nicht zu kündigen.
  • Preisgestaltung als Drahtseilakt: Gerade jetzt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, ist die Preisgestaltung extrem sensibel. Preiserhöhungen werden von Kunden kritischer denn je hinterfragt.

Wohin geht die Reise?

Dass jetzt auch Meta auf den Zug aufspringt, zeigt: Das Modell ist gekommen, um zu bleiben. Aber die Zeiten des einfachen Wachstums sind vorbei. Wer im Jahr 2023 bestehen will, muss mehr bieten als nur einen Zugang. Er muss unverzichtbar werden.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Nutzer auf Meta Verified reagieren werden und ob sich das „Bezahl-Abo für Social Media“ tatsächlich als neuer Standard etabliert. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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