Nach den Elektrofahrzeugen (EV) wendet Peking exakt dasselbe Playbook auf die nächste große Wette an: Humanoide Roboter. Der Staat pumpt aktuell über 26 Milliarden Dollar in den Sektor und hat bereits mehr als 140 Startups aus dem Boden gestampft. Das Ziel ist die Vorherrschaft bei „Embodied AI“ – der Verschmelzung von KI mit physischen Körpern. Die Methoden sind brachial aber effektiv: Günstige Kredite und eine Regierung, die Roboter kauft, nur um einen künstlichen Markt zu schaffen.
Warum ist das wichtig?
Masse wird irgendwann zu Klasse – oder zumindest zu unschlagbaren Preisen. Die lokale Zuliefererdichte ist so hoch, dass Startups 95% ihrer Teile im 1-Stunden-Radius sourcen können, was die Iterationszyklen massiv beschleunigt und Kosten drückt. Es gibt bereits Modelle für ca. 12.600 Dollar. Selbst Elon Musk, der chinesische EVs als Hauptkonkurrenz sieht, ist für seinen Tesla "Optimus" auf genau diese chinesischen Lieferketten für Gelenke und Hände angewiesen. Wenn China die Hardware-Plattform für die KI-Revolution kontrolliert, haben wir im Westen vielleicht die schlaueren Modelle (Brains), aber keine Körper, um sie auszuführen.









