Der King of Marketplace liebäugelt auch mit Daten für AI Training

Unser Podcast mit Sven Kramer & Sebastian Karger

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Mockup einer Amazon-Webseite für KI-Trainingsdaten, Podcasts und News-Archive unter dem Label „Deal of the Day“ mit Preisangaben und Lizenzoptionen.

KI

Amazon plant laut Berichten den Launch eines Marktplatzes, auf dem Medienhäuser ihre Inhalte direkt an KI-Unternehmen für das Training von Modellen lizenzieren können. Nachdem die Branche bereits seit Monaten (wenn nicht Jahren) über Urheberrechtsverletzungen und „Datenraub“ streitet, tritt nun der Endgegner der Plattformökonomie auf den Plan. Jeff Bezos' Erben haben in internen Slides bereits skizziert, wie sie die rechtliche graue Zone der KI-Trainingsdaten in einen sauberen, skalierbaren Handel verwandeln wollen. Sie wären nicht die ersten mit derartigen Ambitionen.

Warum ist das wichtig?

Die bisherigen individuellen Deals (wie zwischen OpenAI und der AP oder News Corp) sind mühsame Handarbeit. Ein Marktplatz standardisiert den Zugang zu Premium-Content. Während Cloudflare oder z.B. auch Microsoft mit seinem "Publisher Content Marketplace" (PCM) bereits vorgelegt haben, besitzt Amazon die Infrastruktur-DNA, um daraus den globalen Standard zu machen. Für Publisher ist es die Hoffnung auf ein "sustainable business", während KI-Labs endlich die rechtssichere "Fast Lane" für ihre Daten-Feeds bekommen.

Unsere Einordnung

Erst bricht die KI-Welle über die Publisher herein und bedroht durch KI Zusammenfassung massiv deren Traffic (und damit die Existenzgrundlage) und dann bietet Amazon – der König der Marktplätze – die Lösung an, um mit den Überresten noch Geld zu verdienen? Die Betonung liegt wohl auf Überresten und die zu erwartende Marge ist eher gering.

Die Tech-Unternehmen spielen den "Charismatic Supporting Act" für die Publisher, aber natürlich nicht ohne den eigenen Cloud-Arm (z.B. AWS) fest im Spiel zu halten. Zwar sitzt Cloudflare an zentraler Stelle der Infrastruktur, aber Unternehmen wie Amazon oder Microsoft haben einen entscheidenden Vorteil: Sie können steuern, wer Zugriff auf welche Daten erhält und zu welchem Preis. Dass sie die Daten für das eigene Training damit sehr günstig bekommen und dem Wettbewerb bei KI Modellen das Leben schwer machen können, ist selbstverständlich.

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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