Siri ist zurück. Diesmal mit echtem Gehirn?

Unser Podcast mit Sven Kramer & Sebastian Karger

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Kreisförmiges Infografik-Diagramm der Apple Siri Architektur mit konzentrischen Ringen zu Funktionen wie Apple Foundation Models und System Orchestrator.

Apple

Apple hat auf der WWDC eine grundlegend überarbeitete Siri vorgestellt. Nicht mehr die leicht peinliche Assistentin, die bei „Erinnere mich um 8" ins Schwitzen gerät – sondern ein vollwertiger KI-Assistent, der mit Google Gemini im Rücken antritt. Start: noch dieses Jahr, für alle Apple-Intelligence-fähigen Geräte.

Hat Siri jetzt ein echtes Gehirn?

Die Antwort ist eigentlich auch egal. Um die Kunden zu überzeugen, muss Apples KI nicht mächtig sein. Sie muss einfach verfügbar, leicht zu bedienen  und vielleicht halbwegs intelligent sein.

Apple hat allein über 450 Millionen Apple-Intelligence-fähige iPhones ausgeliefert. ChatGPT hat knapp 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer. Siri AI adressiert potenziell beide Lager und alle dazwischen, die bisher weder das eine noch das andere aktiv nutzen.

KI wird omnipräsent. Und das ist der entscheidende Sprung: vom Power-User-Tool zum Default-Verhalten von Milliarden Menschen.

Unsere Einordnung

Apple erfindet hier nichts neu. Das müssen sie auch nicht.
Um zu gewinnen, muss Apples KI nicht die mächtigste sein. Sie muss einfach verfügbar und einfach zu bedienen sein. Nicht Technologie gewinnt die KI-Adoption, sondern Reibungslosigkeit gewinnt.

Siri AI war der Mittelpunkt der Developer-Keynote mit dem Ziel, App-Entwickler davon zu überzeugen, dass Siri Nutzer zu ihren Apps führt, nicht von ihnen weg.

One more: Der blinde Fleck

Die neue Siri kann vieles – aber nur, wenn Apps mitspielen.

Siri kann zwar den Bildschirm-Text in jeder App lesen, aber das ist oberflächlich. Solange Apps Siri nicht tiefer in ihre Inhalte schauen oder bestimmte Aktionen ausführen lassen, bleibt der Assistent mit einem ziemlich großen blinden Fleck.

Und besonders in B2B Umgebungen wird Siri wohl vor der Tür stehen bleiben. Nett für den Kalender und die privaten Nachrichten – aber außen vor, wo es wirklich zählt. Die fragmentierte KI-Landschaft in Unternehmen wird dadurch nicht kleiner. Sie wird größer.

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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