OpenAI hat rund 30 Content Creator in ein Luxusresort im Hudson Valley eingeladen. Auf dem Programm standen Farm-to-Table-Dinner, eine Session mit einem echten Imker, Honiggläser als Goodie und dazu ein leuchtendes OpenAI-Logo am Kopf der Holztafel. Die Zimmer kosten dort über 1700 Euro pro Nacht. Die Teilnehmer nannten es „OpenAI Summer Camp" und posteten fleißig. Das Internet nannte es Greenwashing und teilte kräftig aus. Eine Creatorin filmte sich beim Baden vor einem Coding-Tag. Ein Kommentar darunter: „Die Ironie, sich bei einer ChatGPT-Markenreise ein Bad einlaufen zu lassen."
Warum ist das wichtig?
Es werden 2 Dinge sichtbar, die über ein misslungenes PR-Wochenende hinausreichen.
- KI ist im Marketing endgültig zur Consumer-Brand geworden. OpenAI bewirbt sein Produkt inzwischen wie ein Modelabel über Influencer statt über Whitepaper. Das verändert, wie Technologie in die Köpfe kommt und wer die Deutungshoheit hat.
- Die Infrastrukturfrage rückt in den Vordergrund. Der Shitstorm entzündete sich nicht am Honig sondern an: Rechenzentren, Energiepreisen und dem Wasserverbrauch. Sie werden zum Reputations- und Kostenfaktor.










