E-Commerce pumpt 70 Prozent mehr in Meta

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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Mark Zuckerberg am Schreibtisch voll Geldstapel; dahinter ein Bildschirmentwurf mit steigendem Umsatzgraph und E-Commerce-Metriken.

OpenAI - Bild mit Hilfe von KI generiert

Emplifi hat für Q2 2026 über 7.700 Meta-Werbekonten ausgewertet. Ergebnis: Der mediane monatliche Ad-Spend liegt branchenübergreifend 13 Prozent über dem Vorjahr. Im E-Commerce sind es 70 Prozent, von rund 16.400 auf knapp 28.000 Dollar pro Konto und Monat. Die Klickrate im E-Commerce stieg um 29 Prozent, der Klickpreis fiel um 18 Prozent auf 13,3 Cent. Das ist der günstigste Wert aller untersuchten Branchen.

Warum ist das wichtig?

Seit iOS 14 galt Paid Social als der Kanal, der jedes Jahr teurer und schlechter messbar wird. Diese Zahlen erzählen etwas anderes. Meta liefert über die eigenen Algorithmen offenbar wieder relevantere Auslieferung, während gleichzeitig genug Inventar da ist, um den Preis zu drücken.

Regional wird es interessant für alle mit Blick auf Europa. Der europäische Median stieg nur um 14 Prozent auf gut 7.000 Dollar, während Nordamerika um 61 Prozent zulegte. Dafür sank der CPC in Europa um 16 Prozent, der stärkste Rückgang aller Regionen. Europäische Werber zahlen aktuell also weniger pro Klick als der Rest der Welt und nutzen das Fenster kaum.

Unsere Einordnung

Unsere Einordnung

2021 galt Meta als erledigt. Apple hatte mit ATT das Tracking abgeräumt, Meta verlor an einem Tag über 200 Milliarden Dollar Börsenwert und jede zweite Konferenz erklärte das Ende des Kanals. Fünf Jahre später steigen die Klickraten branchenübergreifend um 18 Prozent und die Preise fallen. Meta hat das fehlende Signal durch eigene Modellierung ersetzt und liefert besser aus als vorher. Eine gute Erinnerung daran, wie zuverlässig Nachrufe auf Plattformen wie Meta danebenliegen.

One more: Die Profitabilität

Die Studie misst Spend, CTR und CPC. Also drei Kennzahlen, von denen keine einzige etwas über Profitabilität aussagt. Ein CPC von 13 Cent im E-Commerce klingt nach einem Schnäppchen. Er kann genauso gut bedeuten, dass sehr viel Budget in billige Reichweitenmärkte und in Zielgruppen fließt, die gerne klicken und selten kaufen.

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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