Vier Konzerne. Über eine Billion Dollar. Und ein Kontinent 🇪🇺 der für das Trinkgeld zuständig ist.
Google, Amazon, Microsoft und Meta haben seit 2023 mehr als 1,1 Billionen Dollar in Rechenzentren, Chips und Strom gesteckt. Ihr freier Cashflow ist zusammen auf ein Jahrzehntstief von 7 Milliarden Dollar gefallen. Allein in einem Quartal kamen bei dreien von ihnen rund 900 Milliarden Dollar neue KI-Verpflichtungen dazu. Und dann kommt Europa. Mit einem Programm über 30 Milliarden Euro für sieben Gigafactories. An der US Westküste nennt man das einen ruhigen Nachmittag.
Und sowieso herrscht eine extrem hohe Dynamik, u.a.: Amazon hat nebenbei seine 50-Milliarden-Beteiligung an OpenAI abgeschlossen und besitzt damit relevante Spieleinsätze auf Anthropic sowie OpenAI. Letztendliche ist es sowieso egal, wer von beiden AWS nutzt.
Big Tech gibt viel Geld aus, was ist neu daran?
Der Wettbewerb um Rechenleistung ist brutal geworden. AWS wuchs zuletzt um 37 Prozent, Google Cloud um 82 Prozent, Microsoft um 43 Prozent. OpenAI hat Ende Juli die Preise gesenkt. Wenn drei Giganten sich unterbieten profitiert am Ende der Kunde. Die Konzerne bauen die teure Infrastruktur, befinden sich in einem harten Wettbewerbe und liefern das Ergebnis als bezahlbaren Cloud-Service frei Haus für die restlichen Unternehmen.
Und: Die Kartellbehörden sollte dieser Wettbewerb tatsächlich mal freuen.










