Was wie eine noble Mission zur Rettung der Menschheit begann, liest sich heute wie das Drehbuch einer Silicon-Valley-Soap-Opera. Elon Musk stand in Oakland im Zeugenstand und sparte nicht mit Selbstkritik: Er sei ein „Narr“ gewesen, rund 38 Millionen US-Dollar in ein Non-Profit-Projekt zu stecken, das sich unter Sam Altman in eine mit 850-Milliarden-Dollar bewertete Gewinnmaschine verwandelt hat. Musk wirft der Führung von OpenAI „Manipulation“ vor, verlangt den Rückbau sowie 180 Milliarden US-Dollar Schadenersatz.
Warum ist das wichtig?
Während die Anwälte Schmutzwäsche waschen, treten Details ans Licht, die beide Seiten lieber im Giftschrank gelassen hätten. Besonders brisant: Im Kreuzverhör wurde deutlich, wie fließend die Grenzen zwischen „Forschung für die Menschheit“ und Wettbewerb sind. Es steht der Vorwurf im Raum, dass Musks eigenes KI-Unternehmen xAI – das er selbst als „technisch kompetitiv“ bezeichnet – sich womöglich am geistigen Eigentum von OpenAI bedient hat.










