Die Betrugsschäden durch KI sind bei Unternehmen massiv gestiegen. Während einige noch über ChatGPT staunen, nutzen Kriminelle längst KI-Baukästen "von der Stange" und ganz ohne Spezialkenntnisse. Die Anzahl der Schäden des Klassikers "Fake Chef" (der Chef ruft an und braucht sofort Geld) ist allein 2025 nochmal um 81 % gestiegen – und das, obwohl die Fallzahlen sogar sanken. Das bedeutet: Weniger Angriffe, aber drastisch höhere Trefferquoten. Der neue "Rising Star" ist zudem der Bestellerbetrug, bei dem Fake-Firmen Waren ordern, was die Schäden 2025 mehr als verdoppelt hat.
Warum ist das wichtig?
Der Betrug erlebt einen Qualitätssprung:
- Demokratisierung des Verbrechens: Da Tools im Darknet für jeden verfügbar sind, stehen wir nicht mehr nur wenigen Profi-Hackern gegenüber, sondern einer breiten Masse an Trittbrettfahrern.
- Perfekte Täuschung: KI-Tools formulieren E-Mails mittlerweile makellos und Deepfakes imitieren Stimmen und Gesichter so täuschend echt, dass selbst vertraute Kollegen darauf hereinfallen.
- Existenzielle Wucht: Wir reden hier nicht mehr über "Lehrgeld". Durchschnittsschäden liegen im Millionenbereich, Spitzenwerte erreichen schnell zweistellige Millionenbeträge.










