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Die digitale Welt dreht sich schnell! Dieser Artikel wurde vor mehr als 180 Tage veröffentlicht. Während die grundlegenden Überlegungen weiterhin relevant sein können, entsprechen möglicherweise nicht mehr alle Details oder Daten dem heutigen Stand. Benötigen Sie tagesaktuelle Einschätzungen? Sprechen Sie uns gerne an!

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Update

Ein humanoider Roboter mit weißem Kopf und mechanischem Oberkörper vor einem leuchtenden Intel-Logo. Auf seiner Brust befindet sich ein Display mit Statusanzeigen.

Intel

Intel hat verkündet, dass ihre Margen durch die Decke gehen, weil sie u.a. „Low-Expectation-Output“ (übersetzt: den Ausschuss, der früher im Schrott landete) gewinnbringend verkaufen. Gleichzeitig sichert sich Meta für Milliardenbeträge Kapazitäten bei Amazon, um deren Graviton-CPUs für KI-Workloads zu nutzen. Wenn die Verzweiflung auf den Hunger trifft, wird plötzlich jeder Kieselstein zum Edelstein erklärt.

Warum ist das wichtig?

Der Hunger nach Rechenpower ist so gewaltig, dass kaum mehr zwischen CPU, GPU oder auch TPU unterschieden wird. Wenn Tech-Giganten wie Meta Milliarden in CPUs investieren und Unternehmen Intel buchstäblich den „Abfall“ aus den Händen reißen, zeigt das: Verfügbarkeit schlägt aktuell Qualität. Die Chip-Knappheit zwingt Firmen dazu, technologische Kompromisse einzugehen, um im KI-Rennen überhaupt am Start zu sein.

Unsere Einordnung

Es ist eine faszinierende Ironie: Während Intel 2024 noch mit Klagen kämpfte, weil sie angeblich wissentlich fehlerhafte Chips verkauften, wird das Modell „defekte Ware“ in 2026 ein offizielles margenstarkes Geschäftsfeld. Aber mit dem Unterschied, dass die Kunden diesmal Bescheid wissen und trotzdem „Ja“ sagen. Wer heute Rechenpower will, kann nicht wählerisch sein. Wenn die Software schlau genug ist, muss die Hardware nicht mehr perfekt sein.

One More: Musks Retter-Syndrom?

Dass sogar Elon Musk nun mit SpaceX und Tesla als erster Großkunde für Intels 14A-Prozess einspringt und er sogar gemeinsam eine neue Chip-Fabrik errichten möchte, kann unterschiedlich ausgelegt werden: Ist es ein Vertrauensbeweis, ein Zeugnis der totalen Abhängigkeit oder ein Retter-Syndrom?

Elon Musk als „Ankerkunde“ für Intels Fertigung zu gewinnen, ist ein bisschen so, als würde man einen Feuerlöscher bei jemandem kaufen, der gerade selbst mit dem Feuer spielt. Man weiß nicht, ob es hilft, aber die Schlagzeile ist zumindest laut.

Für unsere Kunden geht es an dieser Stelle noch weiter.
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