Tim Cook hat es wieder getan. Während alle sich fragen, ob die KI-Blase platzt, legt Apple das sprichwörtliche "Monster-Quartal" hin. Eine potenzielle KI-Blase ist Apple schließlich egal, Apple hat ja keine KI. 144 Milliarden Dollar Umsatz, 42 Milliarden Gewinn. Das iPhone 17 verkauft sich so gut, dass selbst die bestinformiertesten Analysten überrascht sind. China? Klar zurückerobert. Aber, und das ist viel interessanter: Während alle auf die Zahlen starren, hat Apple für 2 Milliarden Dollar das israelische Startup Q.AI gekauft. Und das finden wir deutlich spannender als jeden Earnings Call.
Warum ist das wichtig?
Q.AI geht es um "Silent Speech" und die Erkennung von "Mikrobewegungen der Gesichtshaut". Apple sucht nach einer smarten Steuerung seiner Devices, denn niemand will im Zug mit seiner Brille reden ("Hey Siri, öffne Mails"). Auch Gestensteuerung (fuchteln in der Luft) ist sozial nicht akzeptiert und langfristig ermüdend. Die Technologie von Q.AI erkennt, was der Nutzer sagen will, indem sie die elektrischen Signale oder Mikrobewegungen der Muskeln analysiert, die beim "stillen Sprechen" (Subvokalisierung) entstehen, ggf. mit leichter Bewegung der Lippen. Man kann also eine Nachricht diktieren oder einen Befehl geben, ohne einen Ton zu sagen. Das scheint die perfekte, unsichtbare Interaktion für Augmented Reality Brillen zu sein.










