Mario Zechner und Armin Ronacher haben Kernkomponenten gebaut, auf denen heutige AI-Coding-Agenten laufen. Jetzt warnen ausgerechnet sie davor, was ihre eigenen Werkzeuge anrichten.
"Vibe Coding" beschreibt das Phänomen, Software zu bauen, indem man einer KI in Alltagssprache erzählt, was man gerne hätte. "Slop" ist der Müll, den generative KI nebenbei produziert.
Zusammen: Code, der irgendwie funktioniert. Bis er es nicht mehr tut.
Warum ist das wichtig?
Sundar Pichai schreibt, dass 75 % des neuen Codes bei Google von KI erzeugt werden. Mark Zuckerberg hat angekündigt, dass bis Ende 2026 KI den Großteil des Codes bei Meta schreibt und reviewt. Klingt nach Effizienzrevolution.
Die Praxis sieht anders aus: GitHub musste neue Richtlinien einführen, um KI-generierten Müll aus dem weltweit größten Code-Repository herauszuhalten. Zechner berichtet, er habe gerade einen menschlichen Entwickler aus einem seiner Projekte werfen müssen – dessen KI-Agent hatte unbemerkt einen falschen Bug-Report nach dem anderen abgefeuert.










