Die US-Regierung macht ernst im Silicon Valley – oder zumindest bei denjenigen, die nicht „spuren“. Präsident Trump hat sämtlichen US-Behörden die Nutzung von Anthropic-Technologie untersagt. Der Vorwurf: Anthropic sei ein „radikal linkes, wokes Unternehmen“, weil es sich weigert, seine KI für Massenüberwachung oder autonome Waffensysteme freizugeben. Das Pentagon stufte die Firma prompt als „Risiko für die Lieferkette“ ein – ein Label, das sonst eher für Firmen aus feindlichen Staaten reserviert ist.
Warum ist das wichtig?
Nationale Sicherheitsentscheidungen scheinen zunehmend auf politischer Gesinnung statt auf sachlicher Analyse zu basieren. Während Anthropic aus ethischen Bedenken bremst, springt OpenAI in die Bresche und verkündet einen Deal mit dem Verteidigungsministerium. Der Clou: OpenAI-Chef Sam Altman betont, dass auch ihre Modelle Richtlinien gegen Massenüberwachung und für menschliche Verantwortung bei Gewaltanwendung unterliegen.










