Letzte Woche rauschten Chipaktien weltweit in den Keller. Broadcom-Chef Hock Tan hatte vor überzogenen KI-Erwartungen gewarnt und die Börse bekam kalte Füße. Dann kam ASML mit den Quartalszahlen um die Ecke. Umsatz plus 50 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. Gewinn verdoppelt. Kunden wollen schon heute Maschinen für 2029 und 2030 bestellen. Für 2027 und 2028 reichen die Kapazitäten schlicht nicht aus. Das neue Werk in den Niederlanden? Capacity loading… erste Etappe frühestens 2029.
Warum ist das wichtig?
ASML baut als einziges Unternehmen der Welt die Maschinen für die modernsten Chips. Wer dort keinen Slot bekommt, baut eben keine. Die Folge zieht sich durch die ganze Kette: Chipfertiger wie TSMC und Samsung investieren Rekordsummen, die Nachfrage aus KI-Rechenzentren frisst die Kapazitäten auf und Knappheit bedeutet Preismacht. ASML hat höhere Preise bereits verhandelt. Sie tauchen ab 2027 in den Zahlen auf. Und irgendwann auch auf den Cloud-Rechnungen.










