Wer Fable eine Terminbestätigung formulieren lässt, fährt auch mit dem Porsche zum Bäcker. KI ist längst im Arbeitsalltag angekommen. Die Rechnung auch.
Accenture hat 750 Führungskräfte aus 17 Ländern befragt: Jedes dritte Unternehmen hat sein Token-Budget aufgebraucht, bevor das Jahr zu Ende ist. Der Grund ist so banal wie teuer. 54 Prozent aller Anfragen landen bei einem stärkeren Modell als nötig. Accenture hat über 9.000 Aufgaben analysiert. Bei 90 Prozent davon hätte ein solides Mittelklasse-Modell völlig gereicht. Hätte man doch nur eine KI mit automatischer Modellauswahl.
Warum ist das wichtig?
Eine Großbank ist in nur einem Jahr von praktisch null auf 5 Millionen Euro Token-Kosten gekommen. Ein einzelner Prozess hat dabei 200.000 Euro pro Woche verbraucht, bis er gestoppt wurde. Es scheinen schlicht die Instrumente für das Monitoring und die Steuerung zu fehlen.
Dazu: Die Befragten erwarten in den nächsten zwei Jahren 78 Prozent mehr Verbrauch. Gleichzeitig lässt sich weniger als jeder fünfte Euro einem messbaren Geschäftsergebnis zuordnen. Und wer auf sinkende Preise hofft, sollte sich keine großen Hoffnungen machen. Neun von zehn Unternehmen würden günstigere Tokens sofort in neue Use Cases stecken.










