Google zahlt seit Jahren Geld an alle, die Sicherheitslücken in seiner Open-Source-Software finden. Seit dem 1. Oktober ist das Open Source Software Vulnerability Rewards Program pausiert. Die Begründung: Die Zahl automatisierter Einreichungen ist massiv gestiegen und die allermeisten davon sind schlicht ungültig. Laut Tom’s Hardware kämpften Googles Engineers und die Open-Source-Maintainer mit einer Flut von Reports voller Fehler und frei erfundener Schwachstellen.
Letzte Woche haben wir bei BMW gesehen, wie Agenten 400 Ausschreibungen an einem Montagmorgen verschicken. Diese Woche sehen wir, was passiert, wenn so etwas auf der Empfängerseite ankommt.
Warum ist das wichtig?
Google hat Budget, Personal und vermutlich eine der besten KI im Haus. Trotzdem war die Eingangsprüfung irgendwann am Limit. Das Problem ist ökonomisch: Einen Report per KI zu erzeugen kostet Sekunden. Ihn ernsthaft zu prüfen kostet einen Menschen eine Stunde. Wer diese Asymmetrie nicht im Griff hat, verliert die Kontrolle über seine eigenen Kanäle. Das gilt für Bug-Bounty-Programme genauso wie für Bewerbungsportale, Kundenservice, Lieferantenanfragen oder das Postfach Ihres Einkaufs.










